Metamour nennt man in polyamoren Konstellationen den Partner des eigenen Partners — also den Menschen, mit dem man nicht selbst liiert ist, der aber über die gemeinsame Verbindung zum eigenen Leben gehört. Wie viel Kontakt Metamours zueinander haben, ist Vereinbarungssache: von freundschaftlich verbunden bis bewusst getrennt („parallel poly“) ist alles möglich.
Metamour-Beziehungen sind eine der häufigsten Reibungsflächen in polyamoren Systemen: Wie viel Mitsprache hat der neue Partner? Was erfährt wer? Was bedeutet „primär“ noch, wenn eine neue Verbindung intensiver wird? Solche Fragen sind lösbar, brauchen aber klare Kommunikation — und manchmal einen neutralen Raum, um sie zu sortieren.




