BDSM steht für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism — ein Spektrum einvernehmlicher Praktiken rund um Fesselung, Machtgefälle und intensive Reize. Das Fundament aller seriösen BDSM-Praxis ist Konsens: Alle Beteiligten wissen, was geschieht, und stimmen frei zu. Verabredete Signale (etwa Safewords) sichern ab, dass jede Grenze jederzeit gilt.
Die Weltgesundheitsorganisation hat einvernehmlichen Sadomasochismus in der ICD-11 aus den Störungsdiagnosen herausgenommen. Die Vorliebe selbst ist keine Störung. Zur Sorgfalt gehört die Gegenrichtung genauso: Wenn Praktiken zwanghaft werden, Leidensdruck erzeugen oder Einvernehmlichkeit verletzt wird, ist das ein ernstes Thema — in der Szene wie in der Therapie.
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