Aftercare ist die verabredete Fürsorge nach einer intensiven Szene: Nähe, Wasser, eine Decke, ein Gespräch — was immer die Beteiligten brauchen, um körperlich und emotional wieder anzukommen. Intensive Erfahrungen können nachwirken; manche Menschen erleben Stunden oder Tage später ein Stimmungstief (in der Szene „Drop“ genannt). Gute Aftercare plant das ein.
Aftercare gilt für alle Beteiligten, auch für die dominante Rolle. Und sie ist verhandelbar wie alles andere: Was der eine als fürsorglich erlebt, kann dem anderen zu viel sein. Dass die Kink-Community solche Nachsorge explizit verabredet, gehört zu den Dingen, von denen auch konventionelle Beziehungen lernen können.
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