Kink ist ein Sammelbegriff für sexuelle Vorlieben jenseits des konventionellen Spektrums — von BDSM über Fetische bis zu Rollenspielen. Was als „kinky“ gilt, ist kulturell und individuell verschieden; die Grenze zu „Vanilla“ (konventioneller Sexualität) zieht jeder selbst.
Eine Kink-Vorliebe ist für sich genommen kein Krankheitszeichen. Behandlungsrelevant wird sexuelles Erleben dann, wenn es zwanghaft wird, erheblichen Leidensdruck erzeugt, einem selbst schadet oder Grenzen anderer verletzt. Diese Unterscheidung ist keine Formsache, sondern der Kern seriöser Arbeit mit dem Thema: weder aus jeder Vorliebe ein Symptom machen, noch echten Leidensdruck kleinreden.
Mehr dazu: Kink, BDSM & Fetisch — Therapie ohne Erklärungsdruck




