BEDIT ist ein strukturiertes Therapieverfahren für Menschen mit einer sexuellen Ansprechbarkeit auf Kinder oder frühe Jugendliche. Entwickelt wurde es an der Berliner Charité.
Worauf die Arbeit zielt
BEDIT verspricht nicht, eine Sexualpräferenz zu verändern. Das kann kein Verfahren. Es geht um etwas anderes: dass niemand zu Schaden kommt. Verhaltenskontrolle, Verantwortung, ein Leben, das ohne Übergriffe auskommt und trotzdem lebbar ist.
Wie gearbeitet wird
Am Anfang steht eine ausführliche Diagnostik. Danach folgt die Arbeit in aufeinander aufbauenden Modulen: an den Situationen, in denen es kippt, an Gefühlen und Fantasien, an der Perspektive der anderen Seite, an der eigenen Biografie und an konkreten Schutzmaßnahmen. Für Jugendliche gibt es eine eigene Fassung.
Für wen
Für Menschen mit pädophiler oder hebephiler Sexualpräferenz, mit und ohne Tat. Wer Hilfe sucht, bevor etwas passiert, ist ausdrücklich mitgemeint.
Wie ich damit arbeite
Ich arbeite nach BEDIT und stehe dafür in Supervision bei Dr. Laura F. Kuhle. An der LMU München bin ich als Ansprechpartnerin für dieses Feld gelistet. Wie ein erster Kontakt abläuft, steht auf der Seite Sexualdelikte, Paraphilien und belastende sexuelle Impulse. Verwandter Begriff: Dissexualität.






