Praxis Heinis
Sexualtherapie
Sexualtherapie: Ihr Weg zu einer erfüllten und gesunden Sexualität und körperlichem Wohlbefinden
Sexualtherapie ist eine spezialisierte Form der Psychotherapie, die Menschen bei sexuellen Problemen und Dysfunktionen unterstützt. Das kann allein oder gemeinsam geschehen und bezieht Aspekte von Intimität und Verbundenheit mit ein.
Seit den wegweisenden Arbeiten von Masters und Johnson in den 1960er Jahren hat sich die Sexualtherapie als therapeutisches Mittel etabliert, das durch Gesprächstherapie, Aufklärung und gezielte Übungen, auch für zu Hause, wertvolle Unterstützung bietet. Für mich steht dabei stets der Mensch und seine Empfindungen im Mittelpunkt, wobei eine sichere Atmosphäre geschaffen wird, um über intime Themen sprechen zu können.
Wie in der allgemeinen Psychotherapie führe ich zu Beginn eine umfassende Anamnese durch, einschließlich einer speziellen Sexualanamnese, um eine solide Grundlage für die weiteren Sitzungen zu schaffen. Gemeinsam mit Ihnen formuliere ich Therapieziele und entwickle konkrete Schritte, um mittels verschiedener Methoden und Interventionen eine Verbesserung zu erreichen.
Im nächsten Abschnitt finden Sie eine Übersicht über die Vielfalt der Fragen, bei denen ich Unterstützung bieten kann und auch einen interessanten Artikel über Sexualtherapie, den ich vor kurzem veröffentlicht habe. Bei Unsicherheiten oder Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung oder Sie können einen kostenlosen Kennenlerntermin vereinbaren.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die kinkfreundliche Begleitung. Mehr dazu auf der Seite zur Kink-, BDSM- und Fetisch-Therapie.
Sexualtherapeutin in München und online
Meine Praxis liegt in der Grillparzerstraße 23, zwei Bushaltestellen nördlich vom Ostbahnhof, direkt an der Tram 19 und 21 und fußläufig vom Leuchtenbergring. Wer nicht in München wohnt oder lieber von zu Hause aus spricht, arbeitet mit mir online. Bei sexuellen Themen funktioniert das erfahrungsgemäß genauso gut, manchmal fällt der Anfang sogar leichter.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Sexualtherapie arbeite ich mit Einzelpersonen und Paaren, auf Deutsch und auf Englisch. Was Sie mitbringen, müssen Sie bei mir weder erklären noch verteidigen: Kink, Fetisch, BDSM, offene und polyamore Beziehungen gehören für mich zum normalen Spektrum. Genau das höre ich von meinen Klientinnen und Klienten am häufigsten zurück, dass sie sich nicht bewertet fühlen.
Ihre Unterstützungsmöglichkeiten
- Sexuelle Funktionsstörungen (z.B. Erektionsprobleme, Vaginismus)
- Sexsucht & Libido - Unlust & Gesteigertes Verlangen
- Sexuelle Zwangsgedanken (z.B. HOCD)
- Leistungsdruck & Selbstbewusstsein
- Paraphilie & Paraphile Störung (früher Störung der Sexualpräferenz)(z.B. Pädophilie, Voyeurismus, Sadismus, Exhibitionismus)
- Sexualdelikte (Prävention und Folgen)
- Trauma durch sexuelle Übergriffe (z.B. Missbrauch)
- Selbstbefriedigung (z.B. Dauermasturbation)
- Pornosucht & Abhängigkeit von (käuflichem) Sex
- Sexuelle Scham und Schuldgefühle
- Sexualpraktiken und -fantasien (z.B. Fetisch, Kink, BDSM)
- Psychosomatik in der Sexualität
- Sexualaufklärung, auch für Erwachsene, die nie eine hatten
- Feminine und Masculine Anteile – als Archetypen und Themen, nicht als Geschlechter
- Fragen rund um Ihre eigene Orientierung oder Geschlechtsidentität. Ich arbeite gerne mit Ihnen an Themen wie Coming-out, Unsicherheit und dem Umgang damit – oder mit dem, was Ihr Umfeld daraus macht. Was ich nicht tue: Ihre Identität behandeln, als wäre sie das Problem.
- Sexualität im Älterwerden: nach den Wechseljahren, mit Prostata-OP, mit einem Körper, der nicht mehr derselbe ist
How sex therapy can change your life
Hier ein Artikel, den ich vor kurzem für I am Expat, einem Onlineportal für Expats in unterschiedlichen Ländern geschrieben habe.
„Yes, sex therapy seems like a relevant topic, but of course, not for you! This is for others! Obviously, why would you need it? Did that just cross your mind? Well, it is understandable. As intimidating as sex therapy may sound, and as unnecessary as it may seem to many, it offers something valuable and vital for everyone.
Whether you are dealing with challenges like low desire, dysfunction, or simply a disconnect with your sexual self, therapy can help you take control and transform how you experience your sexuality.
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Wie ich arbeite
Sexualität lässt sich nicht rein im Kopf klären – dafür passiert sie auf zu vielen Ebenen. Deshalb schaue ich besonders darauf, wie Verstand, Emotionen und Körper zusammenarbeiten. Sie bekommen dafür einen Raum, in dem Sie Fragen, Bedürfnisse und Wünsche aussprechen können, ohne sie vorher abzumildern.
Das gilt besonders für Menschen, die nach einem Übergriff oder einem Trauma wieder Zugang zu ihrer Sexualität suchen. Da gehe ich besonders langsam vor, und Sie bestimmen das Tempo.
Außerdem arbeite ich mit Menschen, die im Zusammenhang mit Sexualdelikten in Konflikt geraten sind, präventiv wie aufarbeitend. Ich bin dafür bei der LMU-Präventionsambulanz „Kein Täter werden“ als Fachkraft gelistet.
Wenn Coaching besser passt: RelatingWise
Wichtige Fragen zur Sexualtherapie
Die Grundlage jeder guten Therapie ist die anfängliche Anamnese und Diagnostik. Dies werde ich gemeinsam mit Ihnen durchführen. Dazu lege ich mit Ihnen ein Therapieziel fest, damit wir dort einen Fixpunkt haben.
Danach bespreche ich mit Ihnen, welche Schritte und möglichen Therapieverfahren und Interventionen in Frage kommen. Ggf. werde ich auch auf andere Fachpersonen verweisen bzw. zur Abklärung diese hinzuziehen.
Außerdem wird es auch immer wieder Übungen in der Sitzung geben wie auch Hausaufgaben, so dass Sie die Zeit zwischen den Sitzungen bestmöglich nutzen können.
Unser kostenfreies Kennenlerngespräch können Sie online vereinbaren. Dafür nutzen Sie den entsprechenden Button auf dieser Webseite. Termine für Therapieleistungen können entweder online über diesen Link oder persönlich im Gespräch vereinbart werden.
Das entscheiden Sie, nicht ich. Genau dafür gibt es den kostenlosen Kennenlerntermin: Dort lernen Sie mich kennen, stellen alle Fragen, die Sie mitbringen, und merken ziemlich schnell, ob Sie mit mir reden können.
Alles Weitere zeigt sich im Verlauf daran, was sich bewegt und wie sicher und gesehen Sie sich fühlen.
Ja, ab 14 Jahren. Etwa bei Stress in Schule oder Familie, bei Ängsten, bei Selbstwertthemen oder wenn gerade kein Therapieplatz zu finden ist. Für die Behandlung Minderjähriger brauche ich das Einverständnis beider Sorgeberechtigten, und das Erstgespräch findet gemeinsam mit mindestens einem Elternteil statt. Was danach in den Sitzungen besprochen wird, bleibt vertraulich – auch gegenüber den Eltern.
Ich biete Sitzungen in meiner Praxis in der Grillparzerstr. 23, 81675 München an. Diese ist wunderschön gelegen zwei Bushaltestellen nördlich vom Ostbahnhof bzw. auch direkt an der Tramlinie 19, 21 und fußläufig von der S-Bahnhaltestelle Leuchtenbergring. Kostenpflichtige Parkplätze sind in den umliegenden Straßen vorhanden. Ggf. ist das Anwohnerparken zu beachten.
Zum Zugang: Die Praxis liegt im Erdgeschoss, aber am Hauseingang gibt es eine Stufe und keine Rampe, und der Zugang zu den Räumen ist schmal – für Menschen im Rollstuhl möglicherweise schwierig. Das sage ich Ihnen lieber offen, als dass Sie es an der Tür herausfinden. Wenn die Räume nicht passen, sind Onlinesitzungen dieselbe Arbeit; nach Absprache komme ich auch zu Ihnen, Anfahrt und Zeit berechne ich dann zusätzlich. Die Toilette ist geschlechtsneutral. Was immer Sie brauchen: Sagen Sie es mir – begründen müssen Sie es nicht.
Ja. Ich arbeite seit Jahren online, und bei sexuellen Themen fällt vielen der Anfang online sogar leichter.
Für die Videositzungen nutze ich Jitsi; falls die Technik einmal streikt, weichen wir auf Google Meet aus. Wie die Daten dabei verarbeitet werden, steht in meiner Datenschutzinformation. Wenn Sie Zweifel haben, sprechen Sie mich an, wir finden eine Lösung.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich eine staatliche Zulassung für diesen Heilberuf, die es mir ermöglicht, psychotherapeutische Behandlungen durchzuführen (im Rahmen des Heilpraktikergesetzes von 1939). Im Gegensatz dazu steht der psychologische Psychotherapeut, der die Approbation erlangt nach einem universitären Abschluss in Psychologie und einer weiteren speziellen Weiterbildung in Psychotherapie.
Meine Ausbildung erfolgte größtenteils an der Akademie für Sexualtherapie (AkST). Dort wurde ich in klinischer Psychologie unterrichtet über 112h. Hinzukommen weitere 112h über das praktische Arbeiten sowie Therapieverfahren im Speziellen der Sexual- und Paartherapie. Außerdem bilde ich mich ständig fort und nehme an Supervision teil. Lesen Sie dazu gern mehr auf der Seite über mich. Oder wenden Sie sich bei Fragen an mich.
Ich bilde mich ständig in weiteren Bereich fort. Besonderes Interesse gilt klassischen Psychotherapeuten und -analytikern wie z.B. Carl G. Jung und seinen Archetypen. Mein Wissen schöpfe ich aus Literaturstudium, Kursen und Fortbildungen von Experten wie:
– Julie & John Gottman für Paartherapie
– Melanie Büttner und Ulrich Clement für Sexualtherapie und sexuelles Trauma
– Esther Perel für Beziehungen und Affären
– Peter A. Levine und Melanie Büttner für Trauma
– Om Rupani, Gillian Pothier für befreite Sexualität und Polaritätsarbeit
– Shefali Tsabary für Conscious Parenting
Außerdem beschäftige ich mich mit neurowissenschaftlichen Themen wie z.B. Joe Dispenza oder auch fernöstlichen Philosophien und kann auch hier durch die Verbindung von Geist, Körper und Seele viele Erkenntnisse mit einfließen lassen.
Zuerst am Gefühl im Erstkontakt. Sie merken es meist daran, dass Sie Ihr Thema aussprechen können, ohne es vorher abzumildern. Fachlich schauen Sie auf die Ausbildung, auf regelmäßige Fortbildung und Supervision, und darauf, ob Ihre Themen dort überhaupt vorkommen. Bei mir ist der Kennenlerntermin kostenlos und genau dafür da: Sie prüfen in Ruhe, ob es passt, bevor Sie sich entscheiden. Wohnen Sie nicht in München, geht dasselbe online.
Der Weg in die Sexualtherapie führt fast immer über die Scham
Zwischen „da stimmt etwas nicht“ und dem ersten Termin liegen bei den meisten Menschen Jahre. Verständlich: Warum sollte man ausgerechnet mit einer Fremden über die intimsten Wünsche, Ängste und Fehlschläge reden?
Weil es der Punkt ist, an dem es aufhört, schwer zu sein. Fast alle sagen nach den ersten Sitzungen dasselbe: dass es erleichtert hat, das einmal ausgesprochen zu haben, ohne dafür schief angesehen zu werden.
In der Sexualtherapie geht es dann nicht nur um Symptome. Es geht um das, was darunter liegt, und oft zeigen sich dieselben Muster auch außerhalb des Schlafzimmers. Je nach Thema arbeite ich mit kognitiver Verhaltenstherapie, EFT, Sexocorporel oder weiteren systemischen und körperorientierten Methoden. Welche davon, entscheiden wir gemeinsam.
Wenn der Körper nicht nach Drehbuch funktioniert. Chronische Schmerzen, eine Erkrankung, Medikamente, die die Lust stillgelegt haben, ein Körper, der sich verändert hat und die Sexualität mitgenommen hat. Fast alles, was über Sex geschrieben wird, setzt still einen Körper voraus, der tut, was man ihm sagt. Ihrer tut das vielleicht nicht. Das ändert, wie wir arbeiten – nicht, ob es geht.
Neurodivergent. Autistisch, ADHS, hochsensibel, oder einfach nie zu Hause in der Art, wie andere Nähe herstellen. Reizgrenzen, der Bedarf, Dinge ausgesprochen zu bekommen statt angedeutet, Lust, die über Interesse läuft und nicht auf Zuruf. Ich arbeite damit, wie Sie funktionieren, nicht damit, wie Sie funktionieren sollten.
Und das Alter? Spielt hier kaum eine Rolle. Zu mir kommen junge Erwachsene, in Absprache auch Jugendliche ab 14, genauso wie Menschen jenseits der sechzig.
