D/s bezeichnet ein einvernehmlich vereinbartes Machtgefälle zwischen Partnern: Eine Person übernimmt die dominante, eine die devote Rolle (für eine Szene, im Schlafzimmer oder als dauerhafteres Beziehungselement). Das Gefälle ist gespielt und verabredet; wer es wann beendet, bestimmen beide. Die Kontrolle über das Geschehen bleibt dabei immer auch bei der devoten Person, deren Grenzen und Signale das Spiel rahmen.
Eine D/s-Dynamik sagt nichts über die Persönlichkeit außerhalb der Rolle aus. Manche Menschen mit Führungsverantwortung genießen devote Rollen und umgekehrt. Fragen entstehen meist an den Übergängen: Was gilt im Alltag? Was, wenn einer die Dynamik verändern will? Hier hilft es, zu verhandeln statt zu vermuten.
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